Sillertshausen Unfall-Gaffer versteckt sich im Gebüsch

Ein schwer demoliertes Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte auf der Kreisstraße 23 bei Sillertshausen vor. Der Fahrer war flüchtig. Die Feuerwehren setzten sofort zu einer aufwendigen Personensuche an. Foto: FFW Au

Rund 150 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Abschnitt 5/2 waren Donnerstagabend bei einer aufwendigen Personensuche eingesetzt. Nach einem Verkehrsunfall auf der FS 23 bei Sillertshausen war der Fahrer geflüchtet. Weil bei ihm schwere Verletzungen nicht auszuschließen waren, machte sich ein Großaufgebot der Feuerwehren umgehend daran, die Umgebung zu durchkämmen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Gegen 18.30 Uhr ereignete sich der Unfall am Donnerstag auf der Kreisstraße bei Sillertshausen: Ein Opel Vectra mit polnischer Zulassung kam auf der Fahrt in Richtung Au ohne ersichtlichen Grund nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach auf der Straße liegen. 

Nachfolgende Autofahrer verständigten sofort den Rettungsdienst und die Polizei. Der Fahrer war derweil selbst aus dem Autowrack geklettert und befand sich laut Zeugen unter Schock. Beim Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes war der unbekannte Mann dann aber plötzlich verschwunden. Nach Einschätzung des Rettungsdienstes musste von schweren Verletzungen ausgegangen werden, möglich war auch, dass sich der vermisste Unfallfahrer in einer hilflosen Lage befand. Insgesamt 150 Feuerwehrkräfte der Gemeinden Au und Rudelzhausen mit Beteiligung der Ortsteilfeuerwehren wurden sodann zur Personensuche alarmiert. Auch ein Rettungshund des Arbeiter-Samariter-Bundes und ein Polizeihubschrauber unterstützten die Suchmannschaften der Feuerwehren. Bei der anschließenden Suche konnte die Hubschrauberbesatzung aber lediglich einen Schaulustigen in einem Gebüsch entdecken, der auf Ansprache flüchten wollte, aber nach kurzer Verfolgung gestellt werden konnte.

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