Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser ist fest entschlossen, sich von Twitter-Äußerungen von US-Präsident Donald Trump und "geopolitischen Risiken" nicht verunsichern zu lassen. Vor dem Hintergrund guter Zahlen für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr demonstrierte der oberste Siemens-Chef am Donnerstag in München Gelassenheit. Man solle "diese Dinge nicht überbewerten", sagte Kaeser. Immerhin mache man die Geschäfte nicht mit Regierungen und Parteien, sondern mit den Kunden.

Und diese sind nach Auskunft Kaesers mit dem Weltkonzern immer zufriedener, nachdem Pech und Pannen bei Großprojekten der Vergangenheit angehören. Besonders stolz ist man in der Münchener Zentrale mit dem Anstieg des Auftragseingangs um acht Prozent auf 132 Milliarden Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr. Trotz eines stark rückläufigen Ergebnisses der Sparte "Power and Gas" (PG), die vor allem Großturbinen herstellt, stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 83 Milliarden Euro und der Nachsteuergewinn leicht auf 6,1 Milliarden Euro. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. November 2018.