Bis zuletzt hatten Siemens und Alstom auf eine Genehmigung ihrer Zugfusion durch die EU gedrängt - und mit ihnen die Regierungen in Berlin und Paris. Aus gutem Grund: Mit der Schaffung eines europäischen "Champions" hoffte man, der zunehmend aggressiven Investitionspolitik chinesischer Staatsunternehmen etwas entgegensetzen zu können. Doch aus der Traum: Die EU-Kommission macht den Beteiligten nun wohl einen Strich durch die Rechnung - und das mit Recht.

Kein Zweifel: Es wäre dringend geboten, dem wirtschaftlichen Expansionsstreben Chinas und der knallharten "America first"-Politik von US-Präsident Donald Trump etwas entgegenzusetzen. Doch die Kommission in Brüssel ist dafür der falsche Adressat.

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