Siegtor 1,4 Sekunden vor dem Ende Connolly lässt Tigers bei 13-Tore-Spektakel jubeln

Die Straubing Tigers haben sich in einem Wahnsinns-Spiel gegen den ERC Ingolstadt durchgesetzt. Foto: fotostyle-schindler.de

7:6 gewinnen die Straubing Tigers das Derby gegen den ERC Ingolstadt. Die Schlusssekunden sind der Höhepunkt einer irren Partie.

Was für ein verrücktes Spiel! 13 Tore fielen am Sonntagabend im bayerischen Derby zwischen den Straubing Tigers und dem ERC Ingolstadt. Die Tigers setzten sich mit 7:6 durch. Der Siegtreffer von Mike Connolly für die Tigers fiel dabei erst 1,4 Sekunden vor dem Ende, nachdem die Gäste 16 Sekunden vor Schluss den 6:6-Ausgleich erzielt hatten. Es war der Höhepunkt einer kuriosen Partie vor 5.000 Zuschauern.

Die Ingolstädter legten im ersten Drittel durch die Treffer von Matthew Bailey (12.) und Wayne Simpson in Unterzahl (16.) zunächst vor, ehe den Tigers der erste Treffer gelang. Antoine Laganiere scheiterte erst noch an Timo Pielmeier, legte die Scheibe dann aber wieder vors Tor, wo Travis Turnbull zum Anschlusstreffer einnetzte (16.).

Zu Beginn von Durchgang zwei hatten die Tigers dann eine ganz starke Phase und drehten die Partie komplett! T.J. Mulock traf zum Ausgleich, nachdem Sandro Schönberger und Mitchell Heard die Scheibe hinter dem Tor erobert hatten (22.). Connolly verwandelte einen Alleingang, nachdem er selbst die Scheibe im Ingolstädter Drittel erobert hatte (24.) und Antoine Laganiere lenkte in Überzahl einen Schuss von Fredrik Eriksson zum 4:2 ins Ingolstädter Tor (28.). Doch das sollte längst noch nicht alles gewesen sein. Denn Kristopher Foucault (34.) und Simpson erneut in Unterzahl (37.) glichen noch vor der zweiten Pause wieder aus, sodass dort für mächtig Spannung gesorgt war.

Im Schussdrittel gingen die Gäste dann zunächst wieder durch Ex-Tiger Mirko Höfflin in Führung (47.). T.J. Mulock und Stephan Daschner drehten die Partie aber innerhalb von nicht einmal zwei Minuten wieder zu Gunsten der Niederbayern (53./55.). Ingolstadt ging kurz vor Schluss logischerweise volles Risiko und nahm Goalie Timo Pielmeier vom Eis. Das wurde belohnt - und Foucault traf 16 Sekunden vor Schluss zum 6:6. Doch dann kan Connolly und avancierte 1,4 Sekunden vor Schluss zum Ingolstädter Spielverderber und zum Straubinger Matchwinner.

 

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