Siegenburg Kirchenglockenstreit erreicht neue Dimension

Ein weitere Klage ereilte die Pfarrei zum liturgischen Geläut von "St. Nikolaus". Foto: Pfarrei Siegenburg

Stellung genommen hat jetzt die Kirchenverwaltung in einem auf ihrer Homepage veröffentlichten Schreiben zu einer erneuten Klage eines Anwohners über das seiner Meinung nach störende Glockengeläut von "St. Nikolaus" im Herzen des Marktes Siegenburg. Der Anwohner hat jetzt - nachdem man seiner Forderung, das Stundengeläut nachts zwischen 22 und 6 Uhr zu unterlassen, nachgekommen ist - eine weitere Klage zum liturgischen Geläut eingereicht.

Darin fordert der Anwohner, der seit Ende des Jahres 2018 in Siegenburg wohnt, wie der Stellungnahme der Kirchenverwaltung zu entnehmen ist, dass die Pfarrei entweder das liturgische Geläut unterlässt, "solange nicht durch geeignete Schallschutzmaßnahmen sichergestellt ist, dass der Immissionsrichtwert der TA Lärm (....) eingehalten wird und die Einhaltung dieses Werts durch Sachverständigengutachten, hilfsweise durch Messung des Landratsamts Kelheim (...) nachgewiesen ist, sowie es ab sofort zu unterlassen, den Maximalpegel für kurzzeitige Geräuschspitzen durch das liturgische Geläut zu überschreiten." "Hilfsweise", so heißt es in der Klage, solle die Katholische Kirchestiftung dem Kläger einen Geldausgleich für (....) Maßnahmen des Schallschutzes bezahlen.

 

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