Sieg gegen den KSC SSV Jahn geht mit gutem Gefühl in Länderspielpause

Die Jahn-Mannschaft bejubelte mit ihren Fans den ersten Saisonsieg. Foto: Armin Weigel/dpa

Gegen den Karlsruher SC holt der SSV Jahn Regensburg seinen ersten Saisonsieg. Nun steht eine Länderspielpause an, die der Jahn-Mannschaft laut Trainer Selimbegovic "gut tun" kann.

Der SSV Jahn Regensburg kann mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen. Am Samstagnachmittag holten die Oberpfälzer beim 1:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC ihren ersten Saisonsieg und sind mit fünf Punkten aus drei Spielen gut in die neue Spielzeit gekommen. "Der Sieg tut uns richtig gut. Ich würde lügen, wenn ich etwas anderes sage", so Trainer Mersad Selimbegovic nach der Partie.

Die Regensburger haben sich zurecht durchgesetzt, auch Gäste-Trainer Christian Eichner sprach von einem "völlig verdienten" Heimsieg des Jahn. Man habe der Intensität des Jahn, vor der man gewarnt hatte, nicht das Notwendige dagegenhalten können, gerade in der ersten Halbzeit. "Dann schaffen wir es nicht, mit unsere schlechteste Halbzeit mit einem dreckigen 0:0 zu Ende zu bringen." Andreas Albers hatte kurz vor der Pause zur Jahn-Führung eingeköpft. In der zweiten Halbzeit habe man dann gegen Ende zwar viele Aktionen am Strafraum gehabt, hätte den Gegner aber nicht vor große Probleme stellen können, so Eichners Analyse.

Mersad Selimbegovic hatte schon im Vorfeld eine komplizierte Partie erwartet. "So kam es auch, mit der gelb-roten Karte haben wir es noch komplizierter gemacht", sagte er. Gelb-Rot sah Kapitän Benedikt Gimber, weil Schiedsrichter Lasse Koslowski, der zweifelsfrei nicht seinen besten Tag erwischt und die Partie unnötig hektisch gemacht hatte, ihm ein Wegschlagen des Balles unterstellte, Gimber aber vermutlich nur den Pfiff zu spät registriert hatte. Glück hatte der Jahn derweil, als Philipp Hofmann für die Gäste einen Foulelfmeter vergab - weil Keeper Alexander Meyer die Ecke ahnte und parierte.

So reichte es zum Sieg für die Jahnelf, bei der überraschend Neuzugang Christoph Moritz als zweite Spitze neben Andreas Albers aufgeboten worden war. "Wir wollten mit zwei Spitzen anlaufen und wussten, dass es ein paar Räume gibt, wenn Karlsruhe mit einem Sechser spielt", erklärte Selimbegovic. "Wir wussten, dass Christoph sich da gut bewegen kann, leider haben wir ihn zu selten in Szene gebracht."

Nun steht die Länderspielpause an. Ob der Jahn nach dem ersten Sieg und ohne Verletzte nicht am liebsten einfach weiterspielen würde? "Ich glaube, dass uns die Pause auch gut tut", sagte Selimbegovic. Zwar seien inzwischen alle Spieler gesund, aber noch nicht alle fit - "das ist ein riesen Unterschied." Diese Spieler könnten nun die Länderspielpause, in der es auch ein Testspiel geben soll, nutzen, um fit zu werden.

 

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