Sicherheitsgipfel Innenminister: Anwohner können nach G7 "Leben genießen"

Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Lennart Preiss/dpa

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Anwohnern rund um den G7-Gipfel auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen für Geduld und Verständnis gedankt. "Das ist eine Zumutung", sagte der CSU-Politiker am Dienstag in München mit Blick auf den Polizeieinsatz, Straßensperrungen und Kontrollen rund um das Treffen der Staats- und Regierungschefs in dem oberbayerischen Luxushotel. "Jetzt können die Menschen in Garmisch wieder das Leben genießen." Eventuell könnten sich die Touristiker in der Region in Folge des Gipfels auch über steigende Umsätze freuen, sagte Herrmann.

Laut Landespolizeipräsident Michael Schwald waren rund um den Tagungsort auf Schloss Elmau in den vergangenen Tagen bis zu 10.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Insgesamt seien rund 18.000 Beamte wegen des G7-Gipfels vor allem in München und in der Region Garmisch-Partenkirchen im Einsatz gewesen. In diesem Zusammenhang habe es 37 Festnahmen gegeben. 1400 Personalien seien aufgenommen worden, in 11 Fällen seien Menschen in Gewahrsam genommen worden.

Nach Angaben von Innenminister Herrmann waren alle festgenommenen Demonstranten zum Ende des Gipfels am Dienstag wieder auf freiem Fuß. Die Demonstrationen in München und Garmisch-Partenkirchen rund um den Gipfel seien "weitestgehend störungsfrei und friedlich" geblieben.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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