Sexueller Übergriff in Regenstauf Nach DNA-Massentest: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Nach dem sexuellen Übergriff in Regenstauf konnte die Polizei zwei dringend Tatverdächtige festnehmen (Symbolbild): Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild/dpa

Ein DNA-Massentest hat die Ermittler zu zwei Männern geführt, die in Regenstauf 2019 eine Frau vergewaltigt haben sollen. 

Laut Polizei war die Frau am 8. September 2019 gegen 2 Uhr an der Bushaltestelle "Regenstauf-Post" ausgestiegen. Der Bus war zu dieser späten Stunde nur mit etwa zehn bis zwölf Personen besetzt. Davon stiegen zwei Männer ebenfalls in Regenstauf aus und verfolgten die Frau. Im Umfeld eines nahe gelegenen Rewe-Marktes kam es dann zu dem Übergriff. Die 38-Jährige wurde dabei leicht verletzt und suchte danach bei einer nahen Tankstelle Hilfe. Die Polizei konnte die Täter nicht ermitteln. Da am Tatort allerdings DNA-Spuren sichergestellt wuden, hat die Kripo im April 2021 eine DNA-Reihenuntersuchung beim Amtsgericht Regensburg erwirkt. Die Beamten befragten etwa 60 Personen und bewegten sie zur Abgabe einer Speichelprobe. Die Teilnahme war freiwillig und erfolgte nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung. Die Auswertung des Massentests führte nun zu zwei dringend Tatverdächtigen im Alter von 29 und 32 Jahren aus Äthiopien, die ihre Wohnsitze im Landkreis Regensburg haben. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Ermittlungsrichter gegen die beiden Tatverdächtigen Haftbefehle wegen sexueller Nötigung. Die Polizei nahm am Freitag den 29-Jährigen fest, einen Tag später den 32-Jährigen. Beide befinden sich in Justizvollzugsanstalten. 

Die Polizei überprüft mögliche Zusammenhänge mit den sexuellen Übergriffen im Donaupark am 2. November 2020 und im Lappersdorfer Ortsteil Oppersdorf am 23. April 2021. 

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