Serien-Tipp Zwei Perspektiven, eine Geiselnahme : Die Serie „24 Hours – Two Sides of Crime“ steckt voller Verwicklungen

Die belgisch-deutsche Serie „24 Hours – Two Sides of Crime“ beleuchtet eine Geiselnahme aus zwei Perspektiven. Foto: Justbridge Entertainment

Die belgisch-deutsche Thriller-Serie „24 Hours – Two Sides of Crime“ beleuchtet eine Geiselnahme aus zwei verschiedenen Blickwinkeln.

Die Festsetzung wird für die Einsatzkräfte zur besonderen Herausforderung. Nicht nur die Unkenntnis über die Identität der Geiselnehmer, sondern auch die Forderungen der Täter bereiten ihnen Schwierigkeiten. Wie sollen sie vorgehen, um kein Risiko für offenbar unschuldige Menschen einzugehen? Auf der anderen Seite stehen Täter und Opfer. Doch was tun, wenn kaum jemand der ist, der er vorgibt zu sein? Auf einer spannenden Reise mit mysteriösen Zusammenhängen aus der Vergangenheit wird schnell klar, dass womöglich nicht alle Gefangenen im selben Boot sitzen.

Darum geht’s: In einer Kleinstadt in Brüssel überfallen zwei junge Männer eine Bank und schließen sich zusammen mit mehreren Geiseln im Gebäude ein. Kurz darauf rufen sie bei der Polizeidienststelle an und machen ihre Forderungen deutlich: Als Gegenleistung für die Freilassung der Gefangenen möchten sie jede Menge Geld und einen Helikopter für die Flucht. Die Ermittler stehen unter Druck. Einfach die Anweisungen befolgen? Abwarten? Die Filiale stürmen? Taktisch klug versuchen die Polizisten Vos, Ivo, Arne, Roeland und Ibrahim, der als Verhandlungsführer in engem Kontakt mit den Tätern steht und somit besondere Ruhe bewahren muss, Zeit zu gewinnen. Schließlich können sie es unmöglich verantworten, dass aufgrund eines übereilten Einsatzes der Spezialeinheit Menschen mit ihrem Leben bezahlen müssen. Doch ein Journalisten-Team und besorgte Angehörige erschweren die Polizeiarbeit.

Während die Polizisten einen Plan austüfteln, um die Situation zu entschärfen, sind die Geiselnehmer mit dem Tresor beschäftigt. Außerdem erweisen sie sich als kompromissbereit, als sie einen kleinen Jungen freilassen. Was steckt dahinter und was ist mit den anderen Opfern? Alles reiner Zufall oder bewusste Planung?

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, so dass die gut vorbereiteten Geiselnehmer unter Druck geraten und allmählich nervöser und gewaltbereiter werden. Im Laufe der Zeit kommen immer mehr ungeahnte Verstrickungen ans Licht und der geheimnisvolle Schleier der Zusammenhänge wird nach und nach gelüftet.

In aller Kürze: „24 Hours – Two Sides of Crime“ erzählt eine Geiselnahme aus zwei Perspektiven. Sie zeigt sowohl die Seite der Ermittler als auch die der Täter.

Fazit: Als Zuschauer wird man von Anfang an so gefesselt, dass man unaufhaltsam von einer Episode zur nächsten hetzt. Dass die Handlung dabei aus zwei verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird, macht die Serie doppelt spannend. Steckt man gerade noch unmittelbar innerhalb der Geiselnahme und hat das Geschehen aus Sicht der Täter und Opfer verfolgt, befindet man sich kurz darauf außerhalb bei der Polizei und erhält Einblick in die Vorhaben der Ermittler und Presse. Mit jeder Folge wird so ein weiteres Puzzleteil richtig zusammengesetzt. Und am Ende steckt viel mehr dahinter als eine gewöhnliche Geiselnahme.

„24 Hours – Two Sides of Crime“ (Originaltitel: „De Dag“), eine Staffel, zehn Folgen, in der ZDF-Mediathek verfügbar oder als DVD und Blu-Ray erhältlich, freigegeben ab zwölf Jahren.

 

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