Serien-Tipp Die Serie „The Good Place“ witzelt über das Leben nach dem Tod

In der Sitcom „The Good Place“ muss sich Eleanor (Zweite von links) in ihrer neuen Nachbarschaft im Himmel zurechtfinden. Foto: 2019 Universal Television LLC.

Die Serie „The Good Place“ witzelt vier Staffeln lang über das Leben nach dem Tod und begleitet Eleanor auf dem Weg zu einem besseren Menschen.

Eine Nachbarschaft, in der jeder jeden kennt, als Paradies? Die Fantasy-Sitcom „The Good Place“ spielt in einer solchen und ist vielleicht die lustigste Serie über das Leben nach dem Tod, die es je gegeben hat.

Darum geht’s: Die egoistische Eleanor Shellstrop (Kirsten Bell) wird nach ihrem Tod von Architekt Michael (Ted Danson) im grünen Bereich des Jenseits willkommen geheißen. Dort landen nur jene Menschen, die zu Lebzeiten Gutes getan haben. Nach ihrer Ankunft merkt Eleanor schnell, dass eine Verwechslung vorliegen muss. Alle halten sie für eine Menschenrechtsanwältin, die unschuldige Personen aus der Todeszelle gerettet hat. Allerdings hat Eleanor immer sehr selbstsüchtig gelebt, über die Stränge geschlagen und in ihrem Job als Verkäuferin Senioren über den Tisch gezogen. Dass sie nicht in den grünen Bereich gehört, zeigt das Paradies deutlich, denn mit ihrer egoistischen Art löst sie eine verrückte Umweltkatastrophe nach der anderen aus. Weil sie aber nicht in den roten Bereich, sozusagen in die Hölle, möchte, gibt sie sich weiterhin für den Gutmenschen aus, der sie nicht ist. Zum Glück wird jedem Menschen ein Seelenverwandter zugeteilt. Der Ethik-Professor Chidi (William Jackson Harper) ist der von Eleanor. Dieser ist zwar gar nicht erfreut, als er von Eleanors Schwindel hört, beschließt aber, ihr beizubringen, wie man selbstlos handelt.

In aller Kürze: Eine ziemlich egoistische und rücksichtslose Frau muss lernen, ein guter Mensch zu sein – andernfalls landet sie in der Hölle.

Fazit: Eine Sitcom über das Leben nach dem Tod? Das klingt im ersten Moment ziemlich lächerlich, macht aber richtig viel Spaß. Denn im Paradies treffen die verrücktesten Charaktere aufeinander. Mit ganz viel abgedrehtem Humor, irren Twists und einer Handvoll tollen Schauspielern, allen voran Kirsten Bell, sorgt diese Serie für jede Menge Lacher und kurzweilige Unterhaltung. Vier Staffeln lang stellen sich die Figuren der Frage, was einen guten Menschen ausmacht und wer ein Leben im Himmel verdient hat. Danach ist Schluss, nicht etwa, weil die Einschaltquoten flöten gegangen sind, sondern weil der Produzent Michael Schur „The Good Place“ zu einem würdigen Abschluss bringen wollte. Und der ist genauso wie die Serie rundum gelungen.

„The Good Place“, Fantasy-Sitcom, 53 Folgen in vier Staffeln, Staffel eins bis drei zum Streamen verfügbar bei joyn+, alle Staffeln zum Kauf verfügbar bei Amazon Video, Staffel vier läuft seit 16. Mai immer samstags um 18.35 Uhr auf ProSieben Fun, freigegeben ohne Altersbeschränkung.

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