Rund 100 Menschen nahmen an der Mahnwache der Organisation "Seebrücke Regensburg" am Donnerstagnachmittag auf der Nibelungenbrücke teil. Damit wollten die Veranstalter ein Zeichen setzen gegen die menschenverachtende Grenzpolitik der EU und ihrer Nationalstaaten.

Es wurde ein Brief vorgelesen, den freiwillige Helfer auf Lesbos verfasst haben. Sie seien fassungslos und zutiefst beunruhigt, heißt es da. In einem Lager, das für 3.000 Menschen vorgesehen sei, würden derzeit 22.000 Flüchtlinge unter grausamsten Zuständen leben. Es mangele an allem. Die europäischen Werte seien nicht mehr gültig. Anlandende Flüchtlingsboote würden von Einheimischen bedroht und die Flüchtlinge von der griechischen Küstenwache daran gehindert, an Land zu gehen. Freie Journalisten müssten die Insel verlassen, weil sie angegriffen werden. Genauso die NGOs, die bisher dort im Einsatz waren. Rechte Kräfte würden auf der Insel die Kontrolle übernehmen und keine Konsequenzen für ihre Rrechtsbrüche fürchten müssen. Die Veranstalter appellierten, mit klarer Haltung gegen Menschenrechtsverletzungen einzustehen.

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