Frontal zusammengestoßen 28-Jähriger stirbt bei Motorradunfall

In einer unübersichtlichen Kurve auf der Staatsstraße zwischen Mietnach und Löffelmühle stießen die beiden Motorradfahrer nach einem Überholvorgang zusammen. Drei Personen wurden dabei teils schwer verletzt. Foto: Laube

Die Straße war übersät mit Fahrzeugteilen, als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle ankamen. Auf der Staatsstraße zwischen Falkenstein und Geresdorf stießen am Freitagnachmittag gegen 17.25 Uhr zwei Motorräder frontal zusammen. Zwei Männer wurden dabei schwer verletzt, eine Frau erlitt leichte Verletzungen. Einer der beiden Fahrer, ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf, verstarb später im Krankenhaus.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, waren ein 53-jähriger Mann und seine 57-jährige Sozia, beide aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, mit einem BMW-Motorrad unterwegs Richtung Geresdorf. In einer unübersichtlichen Linkskurve zwischen Mietnach und Löffelmühle scherte der Fahrer laut Polizei zum Überholen eines vor ihm fahrenden Traktors aus. In diesem Moment fuhr ein 28-Jähriger aus dem Gemeindebereich Schwarzenfeld (Landkreis Cham) mit seiner Yamaha in entgegengesetzte Richtung nach Falkenstein.

Die Motorräder stießen frontal zusammen, die Fahrer wurden von ihren Maschinen geschleudert. Da die Beteiligten zum Teil sehr schwer verletzt wurden, rückte der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an. Zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und zwei Notärzte waren an der Unfallstelle. Zudem landeten die Rettungshubschrauber aus Weiden und Nürnberg. Die beiden Männer erlitten schwere Verletzungen und kamen in Kliniken nach Regensburg und Straubing. Dort verstarb der 28-Jährige in der Nacht zum Samstag. Die Frau erlitt nach Angaben des Einsatzleiters Michael Amann leichte Verletzungen. Sie kam ins Krankenhaus nach Wörth.

Ehrenamtliche des Kriseninterventionsteams kümmerten sich vor Ort um die Ersthelfer. Die Feuerwehrler aus Au-Marienstein sperrten die Straße ab und leiteten den Verkehr um. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Der Sachschaden liegt, volltändigkeitshalber erwähnt, bei rund 10.000 Euro.

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