Schwedischer Neuzugang Robin Weihager: EVL holt ehemaligen "Spieler des Jahres"

Robin Weihager besetzt die vierte Kontingentstelle beim EV Landshut. Foto: imago

Der EV Landshut hat den schwedischen Verteidiger Robin Weihager (32) unter Vertrag genommen. Damit sind alle vier Kontingentstellen besetzt.

Neuzugang beim EV Landshut! Wie der niederbayerische DEL2-Club am Dienstag bekannt gab, kommt der schwedische Verteidiger Robin Weihager an den Gutenbergweg. Nach Jere Laaksonen, Marcus Power und Zach O'Brien besetzt er die vierte und damit letzte Kontingentstelle der Landshuter. Der 32-Jährige wurde in der Saison 2013/14, als er für die Starbulls Rosenheim spielte, als Spieler der Saison in der DEL2 ausgezeichnet.

"Robin hat viel Erfahrung im europäischen Eishockey. Er bringt einen sehr guten Schuss mit und ist ein echter Zwei-Wege-Spieler. Vor allem aber ist er Rechtsschütze. So einen haben wir dringend gebraucht", freut sich EVL-Trainer Leif Carlsson auf seinen Landsmann. "Durch ihn werden wir viel flexibler und werden mit seinen Qualitäten als Blueliner auch unser Powerplay verstärken. Außerdem ist er ein richtig guter Charakter. Mit ihm wird sicherlich jeder im Team gut auskommen."

EVL-Geschäftsführer Ralf Hantschke erläutert: "Wir konnten uns in unseren Überlegungen bei den Verpflichtungen unserer Kontingentspieler in diesem Jahr mehr Zeit nehmen und haben sehr viel recherchiert. So wollten wir generell und im Rahmen der momentanen wirtschaftlichen Möglichkeiten letztjährige Schwachstellen ausmerzen. In diesem Konzept haben die Rollen unserer Imports größte Bedeutung."

Mit Jere Laaksonen habe man einen "starken Center verpflichtet, der mit seiner Kraft und Schnelligkeit überzeugen wird. Zach O'Brien und Marcus Power könnten mit ihren technischen und läuferischen Qualitäten ein adäquater Ersatz für Robbie Czarnik und Mathieu Pompei werden." Weihager solle der Abwehr nun noch "mehr Stabilität und Sicherheit verleihen. Zusätzlich bekommen wir einen Spieler, an dem man sich orientieren kann und der zusätzlich noch enorm torgefährlich ist. Das hat uns in Summe gerade im letzten Jahr gefehlt."

 

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