Immer, wenn sie schwanger ist, rastet eine 23 Jahre alte, vierfache Mutter aus. Erst vor einem guten Vierteljahr zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil sie ihren aktuellen Lebensgefährten und Vater des jüngsten Kindes mit Fernbedienung und Maxi-Cosi-Kindersitz verprügelt hat, stand sie am Donnerstag schon wieder vor Richterin Birgit Fischer am Amtsgericht Cham.

Diesmal hatte sie zwei Autofahrern, von denen sie sich offenbar bedrängt fühlte, übel und gefährlich mitgespielt. Einen ohrfeigte sie derart heftig, dass er wegen einer Schädelprellung eine Woche krank geschrieben war. Zu einem Urteil kam es am Donnerstag aber nicht, weil der von der Frau als Zeuge benannte Lebensgefährte wegen Antritts einer neuen Arbeitsstelle nicht erschienen war.