Im August 2020 saß Bürgermeister Josef Schütz in seinem Büro und machte ein ernstes Gesicht. Ja gut, wie sich Corona auf den Haushalt auswirken werde, das müsse man jetzt erst mal abwarten, meinte er, aber es werde sicher "deutliche Einbußen" geben. Von einem durchschnittlichen Rückgang der Steuereinnahmen um bis zu 40 Prozent ging der Bayerische Gemeindetag damals aus. Anderthalb Jahre später steht fest, dass sich diese Befürchtungen in Wörth in keiner Weise erfüllt haben. Im Gegenteil. Es gibt allerdings einen Haken.