Schützen ohne abzuschotten Seniorenheime in Straubing und die zweite Welle

Das Besuchsverbot in den Heimen traf Bewohner und Angehörige hart. Inzwischen ist vieles wieder möglich und alle Beteiligten wünschen sich, dass das auch im Winter so bleiben kann. Foto: Jonas Güttler/dpa

Einsamkeit vermeiden und gleichzeitig Ansteckung verhindern. Das ist die große Herausforderung der kommenden Monate in den Altenheimen. In den Straubinger Einrichtungen hat man aus den Erfahrungen im Frühjahr gelernt und ist gut gerüstet: Die Lager sind voll mit Schutzausrüstung, und Reihentests ermöglichen einen Einblick ins Infektionsgeschehen.

In den Heimen der Bürgerspitalstiftung - St. Nikola und Bürgerheim - arbeiten 300 Frauen und Männer. "Bei so einer großen Zahl kann es jederzeit passieren, dass jemand mit dem Coronavirus in Kontakt kommt. Da muss man realistisch sein", sagt Stiftungsamtsleiter Armin Meyer. Natürlich sei es oberstes Ziel, das Virus nicht in die Heime zu schleppen. "Wir nehmen deshalb gerne freiwillige Reihentestung in Anspruch", so Meyer. Derzeit sei es möglich, alle Mitarbeiter sowie zehn Prozent der Bewohner auch ohne Symptome einmal im Monat von einem Arzt testen zu lassen. Solle sich der Inzidenzwert verändern, werde man auf 14-tätige Tests zurückgreifen.

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