Schreie aus Wohnung 29-Jähriger kollabiert bei Polizei-Einsatz in Landshut

, aktualisiert am 01.12.2022 - 08:07 Uhr
Die Polizei rückte wegen Schreien und Lärm aus einer Wohnung in Landshut am Montagabend aus. (Symbolbild) Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Wegen Schreien aus einer Wohnung ist am Montagabend die Polizei in den Rennweg in Landshut gerufen worden. Dort sollen die Beamten einen Mann in einem psychischen Ausnahmezustand vorgefunden haben. Später kollabierte der Mann auf einer Trage auf dem Weg aus dem Haus. 

Gegen 22 Uhr meldeten Anwohner aus einem Mehrfamilienhaus im Rennweg der Polizei, dass aus einer Wohnung in den oberen Etagen Schreie und Lärm kämen. Einsatzkräfte klopften und klingelten laut Angaben der Polizei wenig später an der Wohnungstür. Nachdem erst niemand reagierte, öffnete der Wohnungsinhaber wenig später doch die Tür. Der Polizei zufolge habe sich der 29-Jährige augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden und reagierte trotz mehrfacher Versuche nicht auf die Anweisungen der Beamten. Sie nahmen den Mann daraufhin in Gewahrsam, weil sie aufgrund des Verhalten des 29-Jährigen eine Bedrohung für sich nicht ausschließen hätten können. Dabei hätten sie dem Mann Handfesseln angelegt. 

Anschließend sollte er mit einer Trage von Einsatzkräften der Feuerwehr in das Erdgeschoss transportiert werden. Die Feuerwehr war gerufen worden, weil der Mann zuerst nicht auf das Klingeln der Beamten reagiert habe. Auf der Trage erlitt der 29-Jährige einen Kreislaufzusammenbruch. Die Feuerwehrkräfte mussten den Mann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes reanimieren, wie es von der Polizei weiter heißt. Er kam später ins Krankenhaus. Laut einem Polizeisprecher befindet sich der 29-Jährige mittlerweile auf dem Weg der Besserung, Lebensgefahr bestehe nicht. 

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