Schließung bestätigt Furth verliert die Commerzbank-Filiale

Über 100 Jahre lange beherbergt dieses Gebäude am Stadtplatz eine Bank. Diese Further Tradition neigt sich nun dem Ende zu. Foto: Th. Linsmeier

Nun ist also auch die Commerzbank-Filiale der Grenzstadt an der Reihe. Was in den vergangenen Tagen aufgrund eines Zettels an der Eingangstüre bereits gemunkelt worden war, hat sich bestätigt: Die Niederlassung dieses Geldinstituts in dem traditionsreichen Bankhaus am Stadtplatz ist bald Geschichte. Nur wann genau ist noch offen.

Das bestätigte Sandra Kobus, Sprecherin der Commerzbank AG für die Region Süd, auf unsere Nachfrage, die wir ihr bereits am Dienstag gestellt hatten. "Wir werden die Filiale Furth im Wald perspektivisch schließen. Zeitplan und Details werden im Moment erarbeitet", ließ sie wissen. Und was ist der Grund?

Kobus spricht von einer "Anpassung unseres Filialnetzes" als Folge des in den vergangenen Jahren veränderten Kundenverhaltens. "Bereits heute finden über 80 Prozent der Kundenkontakte mit uns über die digitalen Kanäle statt. Gleichzeitung ist die Zahl der Besucher von Filialen deutschlandweit stark zurückgegangen", argumentiert die Sprecherin.

Offensichtlich wird zumindest ein Geldautomat der Commerzbank vor Ort bleiben. "Neben unserem Geldautomaten in der Filiale sind auch kostenlose Barauszahlungen im Rahmen eines Einkaufs im Einzelhandel möglich, in Furth im Wald zum Beispiel bei Netto, Norma, Lidl oder Penny", antwortet sie. Weiterhin betreibe die Commerzbank an ausgewählten Standorten Geldautomaten in Kooperation mit der Firma "Cardpoint", an denen Kunden der Commerzbank und "comdirect" ebenfalls kostenlos Geld abheben können. Dies sei beispielsweise in Waldmünchen der Fall.

Wir wollten von ihr auch wissen, wie viele Mitarbeiter die Further Filiale, die längst nicht mehr über den personellen Umfang verfügt wie noch vor rund 20 Jahren, zählt und was mit denen passiert. Diesbezüglich hielt sich die Pressesprecherin bedeckt: "Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu regionalen Mitarbeiterzahlen nicht äußern."

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