Schiff und Fähre betroffen Zwei Schiffsunfälle auf der Donau bei Niederalteich

Auf der Donau bei Niederalteich musste die Wasserschutzpolizei Deggendorf am Sonntag gleich zweimal aktiv werden. (Symbolbild) Foto: Stefan Karl

Am Sonntagvormittag kam es auf der Donau bei Niederalteich gleich zu zwei Schiffsunfällen: Ein Gütermotorschiff blieb hängen und auch die Donaufähre "Atlaha" hatte wenig später zu kämpfen. 

Der erste Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 8 Uhr morgens: Ein Gütermotorschiff mit Neubau-Kasko an der Backbordseite hatte bei Niederalteich mit der starken Strömung zu kämpfen. Das mit 1.454 Tonnen Soja beladene Gespann, das in Richtung Straubing unterwegs war, kam nicht mehr vorwärts, verfiel zum linken Ufer und blieb schließlich mit dem Bug hängen. Ein Freifahrversuch durch den Kapitän brachte keinen Erfolg. Am Montag soll ein Schubboot versuchen, den Haveristen freizuschleppen. Da das Gespann fast außerhalb der Fahrrinne liegt, können andere Schiffe bis dahin trotzdem langsam vorbeifahren. 

Gegen 11 Uhr musste die Wasserschutzpolizei Deggendorf noch ein zweites Mal aktiv werden: Die frei fahrende Donaufähre "Atlaha", die Niederalteich und Thundorf verbindet, hatte einen Antriebsausfall und trieb deswegen manövrierunfähig zu Tal. Zum Glück wurde eine Streifenbesatzung der Wasserschutzpolizei auf das Dilemma aufmerksam. Kurz, bevor die "Atlaha" auf einen Buhnenkopf trieb, konnte sie durch das Dienstboot längsseits genommen und gesichert werden. Im Anschluss wurde sie zum Schiffsanleger in Niederalteich gebracht. Alle Fahrgäste - fünf Erwachsene und ein Kleinkind - konnten die Fähre dort samt Fahrrädern und Gepäck unversehrt verlassen. 

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