Schausteller in der Coronakrise So geht es Isabell Richter ohne Volksfeste mit ihrer Creperie

Geradezu Postkarten-Idylle: So schaut es aus, wenn Isabell Richter mit Saison-Mitarbeiterinnen am Volksfest ihrem Beruf nachgehen kann. Foto: Isabell Richter

Hätte und wäre. Das sind zwei Worte, die in Isabell Richters Gedanken zurzeit oft vorkommen. Und ihren Schaustellerkollegen geht es nicht anders. "Heute hätten wir aufgebaut.... heute hätte es uns den Tag ganz schön verregnet... heute wäre Kindertag..." Aber heute ist Corona-Krise und es gibt keine Volksfeste.

Auch Isabell Richters gut und gerne zehn Volksfest-Standplätze sind weggebrochen. Ihr sympathisches Lächeln, mit dem sie jeden Kunden in ihrer mobilen Creperie bedient, hat sie dennoch nicht verloren. Wir sprachen mit ihr, wie sie versucht, wirtschaftlich durchzukommen bis 2021, wenn hoffentlich wieder Volksfeste stattfinden können. "Eine Zeit lang kann man standhalten, aber nicht auf Dauer", sagt sie und fürchtet, "dass nächstes Jahr nicht mehr alle da sind". Die Hoffnung ruhe nun auf den Weihnachtsmärkten, um über den Winter zu kommen.

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