Die Stadt Bogen und der Landkreis Straubing-Bogen wollen Geld von Karl B. Der Spargelunternehmer soll für die Nachwahl der manipulierten Kommunalwahl 2014 zahlen. B. weist die Vorwürfe zurück, eine Zahlung lehnt er ab - und bekommt vom Landgericht Regensburg vorerst in Teilen recht.

Es ist eine vertrackte Situation für den Landkreis und die übrigen Kommunen. Eine Wahl musste wiederholt werden, dafür entstanden Kosten. Es geht um knapp 120 000 Euro. Doch wer soll dafür bezahlen? Einen überführten Manipulierer gibt es nicht. Für Karl B., der vor dem Landgericht der Wahlfälschung angeklagt ist, gilt die Unschuldsvermutung. Ein Urteil in dem Strafprozess steht aus. Dennoch tickt die Uhr für die Kommunen. Die Verjährung rückt näher, oder ist sie gar schon abgelaufen?

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