Schadensausgleichstelle Schmiererei, Flugverbot: Fünf Schadensmeldungen wegen G7

Die eigens für den G7-Gipfel eingerichtete Schadensausgleichstelle beim Landratsamt Garmisch-Partenkirchen hat bisher fünf Meldungen möglicher Schäden erhalten. Es sei aber noch kein einziger schriftlicher Antrag eingegangen, sagte der Sprecher des Landratsamtes, Stephan Scharf, am Dienstag zum Abschluss des Treffens der Staats- und Regierungschefs auf Schloss Elmau.

Schon Beginn des Gipfels sei ein beschmierter Zaun angezeigt worden. Zudem gebe es zwei Meldungen wegen Berufsverbots, eine davon kam von einer Flugschule. Hobbyflieger mussten während der Gipfeltage am Boden bleiben. Von Samstagmittag bis Dienstagnacht galt für Flüge mit Sichtflugregeln ein Flugverbot im Radius von 56 Kilometern rund um Elmau. Nach Sichtflugregeln fliegen beispielsweise Drachen- und Gleitschirmflieger, aber auch Sportflugzeuge und Segelflieger.

Zudem gab es laut Scharf zwei Meldungen wegen Flurschäden auf landwirtschaftlichen Anwesen. "Das wird jetzt vor Ort geprüft." Vertreter der Schadensausgleichstelle, darunter ein Mitglied des Bayerischen Bauernverbandes, wurden hinzugezogen. Unklar war zunächst, ob die Schäden auf Polizisten, auf Demonstranten oder andere zurückgingen.

"Es gab natürlich auch Anrufe von Leuten, die ihre Geschäft geschlossen hatten", sagte Scharf weiter. Argument: keine Kundschaft, kein Umsatz. Dafür gebe es aber keine Entschädigung.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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