Satiriker Böhmermann: Rückzug wie von Raab "erstrebenswert"

Jan Böhmermann mag keinen Promitalk. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Den richtigen Zeitpunkt für das Ende der Karriere zu finden ist gar nicht so einfach. Der vergleichsweise junge Jan Böhmermann macht sich so seine Gedanken.

Jan Böhmermann zeigt Bewunderung für einige ältere TV-Kollegen. "Ich finde es toll, wie Frank Elstner das macht, sich mit einer Zuneigung für alles, was nach ihm kommt, die Dinge anzugucken. Das ist in der Unterhaltung leider selten", sagte der Satiriker, Late-Night- und Recherche-Show-Moderator der "Süddeutschen Zeitung". "Und hat nicht auch Stefan Raab das fantastisch gemacht?" fuhr Böhmermann fort. "Mit 50 zog er sich wie angekündigt zurück, das ist erstrebenswert", sagte der 41-Jährige ("ZDF Magazin Royale").

Zur Bemerkung der Interviewer, dass es bei ihm in der ZDF-Show keine Stars gebe, die ihre Filme, Alben oder Bücher anpreisen, sagte Böhmermann: "Es ist unbefriedigend, nur sieben Minuten Promotalk zu führen, das langweilt mich und alle anderen. Wer sich oder etwas verkaufen möchte, geht zu Lanz oder setzt sich zu Maischberger an den Comedy-Tisch zwischen Jan Fleischhauer und Alexander Kissler."

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