Sanierung von Turnhallen Bereit für Unterricht und Sport

Oberbürgermeister Jürgen Dupper (1. Reihe, von links), Sabine Gütlein vom Hochbauamt, die weitere Stellvertreterin des Oberbürgermeisters Erika Träger und Stadträtin Evi Buhmann sowie Stadtrat Markus Sturm (2. Reihe, von links), 2. Bürgermeister Andreas Rother, 3. Bürgermeister Armin Dickl und die Stadträte Siegfried Kapfer und Karl Synek testen begeistert die automatisch ein- und ausfahrbare Tribüne. Foto: Stadt Passau

Sobald es die Corona-Maßnahmen zulassen kann die Dreifachturnhalle in Passau nun wieder benutzt werden. In den letzten zehn Monaten ist sie für rund 1,6 Millionen Euro saniert worden. Wie wurde die stattliche Summe verwendet?

Der Bau von 1974 mit einer Nutzfläche von etwa 2.500 Quadratmetern musste in zwei Abschnitten renoviert werden. Zunächst wurden Umkleiden und Toiletten umgebaut - teils sogar barrierefrei. Anschließend wurden die Hallen selbst saniert. Neu sind nun zum Beispiel der Hallenboden, die Beleuchtung und die Sitzbänke. Auch sicherheitsrelevante Aspekte standen im Fokus. So wurden Prallwände und ein Alarmsystem installiert.

„47 Jahre ist unsere Dreifachturnhalle schon alt. Für unsere Sportinfrastruktur ist sie aber ebenso unverzichtbar wie alle andere Sportstätten in der Stadt, weil zu normalen Zeiten junge und alte Passauerinnen und Passauer einfach gerne in der Schule oder im Verein sporteln und dazu natürlich entsprechende Räumlichkeiten benötigen. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, nach der großen Investition für den Neubau der Mehrfachturnhalle auch den Altbestand in Schuss zu halten, was im Falle der Dreifachturnhalle einmal mehr gelungen ist. Ich danke den Planern und ausführenden Firmen für die gute Arbeit und wünsche mir, dass wir bald wieder den Startschuss für das Sportgeschehen geben können“, so Oberbürgermeister Dupper (SPD).

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Doch Passau ist nicht die einzige Stadt, die mit in die Jahre gekommenen Sportstätten zu kämpfen hat. In der Hochschulstadt Pfarrkirchen wird beispielsweise seit einigen Jahren um die Sanierung der maroden Turnhalle des Gymnasiums gekämpft. Nachdem die Schule im Bereich Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnimmt und auch Teil des Programms Digitale Schule 2020 ist, bereitete die etwa 50 Jahre alte Turnhalle zeitweise große Schwierigkeiten. Teils musste der Sportunterricht sogar ausgesetzt werden.

Eine vorläufige Maßnahme hält aktuell wenigstens den Regen draußen. "Im Schuljahr 2019/2020 wurde das Dach ertüchtigt", erklärt Dr. Hubert Gratz, stellvertretender Schulleiter, im Interview. Dennoch sei es eine "alte Turnhalle".

Zwischen dem Schulgelände und dem ebenso maroden Sportplatz soll nun ein kompletter Neubau entstehen. "Die Einverständnis zur Erteilung eines Planungsauftrags wurde vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat bereits bestätigt", erklärt Dr. Gratz. Nun läge der nächste Schritt beim Staatlichen Bauamt Passau. Man hoffe auf zügiges Duchlaufen der weiteren Maßnahmen, um baldmöglichst im neuen Gebäude Sportunterricht abhalten zu können.

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