Es ist ein Bild, das man so ja fast nicht mehr kennt. 30 bis 40 Leute, die sich vorm TSV- Sportheim im Gschwelltal treffen: Mädchen, Buben, Eltern, Jugendbetreuer, junge Leute, teils im Trainingsanzug, Masken im Gesicht, sie bilden einen sehr, sehr großen Halbkreis mit sehr, sehr viel Abstand. Mittendrin Ekkehard Hollschwandner, der TSV-Vorsitzende. "Das heute", sagt er, "ist die erste offizielle Veranstaltung in diesem Jahr."

Er sagt das etwas zögerlich, als ob er es selbst nicht ganz glauben könne, aber es stimmt schon: Die Rama-dama-Aktion am vergangenen Freitag, 9. April, ist tatsächlich die erste Aktivität. Gut, sagt Hollschwandner, es habe natürlich Online-Veranstaltungen gegeben in den vergangenen Wochen, virtuelle Kurse und virtuelle Turnstunden - aber ein Zusammenkommen? So richtig? Lange her.

"Fangen wir an", ruft der Vorsitzende den Mitgliedern zu. Die allgegenwärtige Vermüllung sei ja leider ein Problem, umso wichtiger sei das Sammeln: Von einer "sinnvollen Arbeit" spricht er, "die Spaß macht".