Sachsen Branche kritisiert: Zu wenig Windkraft im Süden und Sachsen

Ein Windrad eines Windparks steht während des Sonnenaufgangs in einem Wald. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild/dpa
Ein Windrad eines Windparks steht während des Sonnenaufgangs in einem Wald. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild/dpa

Berlin - Der Bundesverband Windenergie hat die Länder Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen aufgefordert, deutlich mehr für den Ausbau der Windkraft zu tun. Verbandspräsident Hermann Albers sagte am Donnerstag, die drei Länder hätten 2021 gemeinsam nur 7,4 Prozent zum Ausbau beigetragen. "Das muss deutlich mehr werden."

Fast drei Viertel der neu installierten Leistung wurde 2021 nach Branchenangaben in Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein realisiert. Um die Ziele zu erreichen, würden alle Bundesländer benötigt, so Albers.

Zwar kamen 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr neue Windenergieanlagen hinzu. Aus Sicht der Branche reicht das aber bei weitem nicht aus, um Klimaziele zu erreichen. Nötig sei eine Verdreifachung des Ausbaus. Albers sagte, die Zahlen 2021 seien die "Schlussbilanz" der alten schwarz-roten Bundesregierung. Man werde auch 2022 noch mit "politische Altlasten" leben müssen. Die von Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) angekündigten Maßnahmen würden erst ab 2023 wirken, machte Albers deutlich.

© dpa-infocom, dpa:220120-99-782502/4

 

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