Rückkehr nach Regensburg Benedikt Gimber fühlt sich beim Jahn sofort wieder wohl

Freut sich sichtlich über seine Rückkehr zum SSV Jahn Regensburg: Benedikt Gimber (rechts). Foto: Fabian Roßmann

Benedikt Gimber ist wieder da, wo er sich richtig wohlfühlt: beim SSV Jahn Regensburg. Der 22-Jährige sorgt für zusätzliche Optionen.

Es war nicht zu übersehen beim Training des SSV Jahn Regensburg am frühen Mittwochnachmittag. Dieses breite Grinsen des Mannes, der nach einem Jahr beim FC Ingolstadt wieder zur Jahnelf zurückgekehrt ist. Benedikt Gimber, am Dienstag verpflichtet und mit einem Vierjahresvertrag bis 2023 ausgestattet, fühlt sich von Beginn an wieder sichtlich wohl bei den Regensburgern.

„Ich freue mich einfach total, wieder hier zu sein“, sagt Gimber nach der Einheit und kann auch dabei nicht aufhören zu strahlen. Mit Jahn-Geschäftsführer Christian Keller sei er schon länger in Kontakt gewesen. „Meinerseits war schon lange klar, dass ich genau das machen will“, sagt er über seine Rückkehr zum Jahn. Es galt aber noch, eine für alle Seiten passende Lösung zu finden.

Für den 22-Jährigen ist es eine Rückkehr in die Domstadt. In der Saison 2017/18 war er vom Bundesligisten TSG Hoffenheim nach Regensburg verliehen und bestritt in dieser Spielzeit 26 Zweitliga-Partien für den Jahn. Der Kontakt nach Regensburg ist nie abgerissen. Oft sei er im vergangenen Jahr in Regensburg gewesen, berichtet Gimber. Seine Freundin studiert hier und auch mit den nun erneuten Teamkollegen oder Vereinsmitarbeitern hat er sich getroffen. „Ich fühle mich im Verein und in der Stadt einfach pudelwohl, habe nur positive Erinnerungen“, sagt er. Auch deshalb hat er sich gleich für vier Spielzeiten zum Jahn bekannt.

Neue Möglichkeiten

Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic freut sich über Gimbers Rückkehr: „Das spricht dafür, wie wir mit den Jungs arbeiten, wenn Spieler den Kontakt zum Jahn aufrecht erhalten, nachdem sie den Verein verlassen." Mit Gimber gibt es neue Möglichkeiten für Selimbegovic, der Neuzugang kann Innenverteidiger, Sechser oder auch linker Verteidiger spielen. Eine favorisierte Position hat Gimber dabei nicht – in seinem ersten Jahn-Jahr spielte er meist auf der Sechs, genauso wie auch im Training am Mittwoch. „Wir werden sehen, wo wir ihn am besten brauchen können“, sagt Selimbegovic.

Ein Mitspieler freut sich ebenfalls über die Verpflichtung. „Das ist ein wichtiges Signal. Wir brauchen Konkurrenzkampf in der Mannschaft und jeder der diesen ankurbelt, ist herzlich willkommen“, sagt Innenverteidiger Marcel Correia, der nach den ersten beiden Tagen einen positiven Eindruck von Gimber gewinnen konnte. Ob der Rückkehrer schon eine Option für das Spiel am Samstag in Wiesbaden ist, will Selimbegovic noch offen lassen. Gimber jedenfalls würde sich fit und bereit fühlen. Er hat die komplette Vorbereitung in Ingolstadt mitgemacht, wenngleich ihm bewusst ist, dass Training und Spiel noch einmal verschiedene Sachen sind.

Weiterer Transfer möglich

Ob Gimber der letzte Jahn-Transfer bleibt, ist derweil noch offen. „Wir halten die Augen weiter offen“, sagt Selimbegovic. Man sei nicht dafür bekannt, zwingend auf den letzten Drücker noch einen Transfer zu tätigen. Wenn sich etwas ergebe, dann kann er sich einen weiteren Neuzugang aber vorstellen. Dabei hält man vor allem nach einem weiteren flexiblen Offensivspieler Ausschau.

In der Mannschaft richtet sich der Fokus erst einmal aber voll auf die kommende Aufgabe gegen den SV Wehen Wiesbaden. „Das wird eine ganz schwierige Aufgabe, ich erwarte ein intensives Spiel in dem beide Teams die drei Punkte unbedingt haben wollen“, sagt Trainer Selimbegovic. Es sei schon ein wichtiges Spiel, damit man mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen könne. Marcel Correia ergänzt: „Jedes Spiel ist wichtig und natürlich will man vor einer Länderspielpause immer ein gutes Ergebnis erzielen. Klar steht Wiesbaden erst mit einem Punkt da, aber nicht zuletzt gegen Bochum haben sie gezeigt, was sie zu leisten imstande sind.“ Der Jahn wird sich also strecken müssen, um einen Auswärtserfolg einfahren zu können. Mit Benedikt Gimber hat die Mannschaft auf jeden Fall noch einmal positive Energie dazubekommen.

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