Rückblick auf vergangene Jahre Herzschlagfinals um den Aufstieg in die erste Liga

Wiederholt sich die Enttäuschung von letzter Saison oder schafft es der HSV noch in die Relegation? Foto: imago

Am kommenden Sonntag ist es soweit. Der letzte Spieltag der Saison 2019/20 der 2. Fußball-Bundesliga steht auf dem Programm. Während die beiden direkten Aufstiegsplätze schon besetzt sind und der Jahn den Klassenerhalt schon vorzeitig fixiert hat, kämpfen Heidenheim und Hamburg noch um Relegationsrang drei. Als Vorbereitung darauf nimmt Idowa euch mit zu den spannendsten Aufstiegskrimis der letzten Jahre.

Heidenheim oder Hamburg? Wer spielt in diesem Jahr in der Relegation und hat die Chance auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Vor dem letzten Spieltag kämpfen in dieser Spielzeit zwei Vereine um den dritten Rang, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite der Club von der beschaulichen Ostalb, der in jeglicher Hinsicht auf Kontinuität setzt und deren Trainer Frank Schmidt seine 13. Spielzeit mit dem FCH bestreitet.

Auf der anderen Seite der sechsmalige Deutsche Meister und ehemalige "Bundesliga-Dino" Hamburger SV, den in den vergangenen zehn Jahren sage und schreibe 13 Trainer betreuten. Die bessere Ausgangsposition hat sich der Underdog aus Baden-Württemberg durch den 2:1-Sieg gegen den HSV am 33. Spieltag erkämpft. Die Hamburger "Rothosen" drohen so den Wiederaufstieg wie in der Saison 2018/19 abermals zu verpassen.

Schneckenrennen im vergangenen Jahr

Wirklich spektakulär war das Rennen um den Aufstieg in der Saison 2018/19 zwar nicht, aber an Spannung war es trotzdem kaum zu überbieten. Der große Hamburger SV, der den "Arbeitsunfall" zweite Liga schnellstmöglichst auszubügeln versuchte, unterlag am 33. Spieltag beim SC Paderborn klar und verdient mit 4:1 und verpasste so den geplanten direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga.

So waren es andere Teams, die den Aufstieg am letzten Spieltag unter sich ausmachten. Der Drittplatzierte Union Berlin brauchte einen Sieg, um den direkten Aufstieg zu feiern. Doch der Gegner VfL Bochum spielte nicht mit und die "Eisernen" lagen früh mit 0:2 zurück. Die Berliner kämpften sich zwar zu einem 2:2-Unentschieden, verpassten jedoch vorerst den Aufstieg, den sie wenige Tage später in der Relegation gegen Stuttgart nachholten. Paderborn stieg trotz einer Niederlage in Dresden zum zweiten Mal in seiner Geschichte in die Bundesliga auf und schaffte so den direkten Durchmarsch aus Liga drei und Liga eins.

KSC schießt sich und "Sechzig" in die Relegation

Noch spannender war es zum Ende der Saison 2014/15. Hinter dem souveränen Zweitliga-Meister Ingolstadt kämpften Darmstadt, Karlsruhe und Kaiserslautern um den Aufstieg ins "Oberhaus". Vor dem letzten Spiel trennten die drei Teams insgesamt nur ein Punkt und alles schien möglich. Dem FCK gelang dabei der nötige Sieg gegen Tabellenführer Ingolstadt nicht und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Es sollte der letzte Versuch des Traditionsclubs bleiben, zurück in die Bundesliga zu gelangen.

Der Karlsruher SC erfüllte dahingegen sein Soll und besiegte die Münchner Löwen. Da Darmstadt zeitgleich gegen St.Pauli gewann und somit sensationell in die erste Liga aufstieg, reichte es für den KSC "nur" für die Relegation. Auch für den TSV 1860 München war dieser Spieltag ein Historischer. "Sechzig" rutschte aufgrund der Niederlage auf den Relegationsrang 16 ab und konnte die Klasse nur durch einen Sieg gegen Holstein Kiel halten. 

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading