Rottenburg a. d. Laaber Für Kinder und Jugendliche, die todkrank sind

Als Dank für ihren Vortrag gab es von den Ortsbäuerinnen um Marianne Loibl (3.v.r.) ein Geschenk für Kreisbäuerin Angelika Graf (2.v.l.). Mit auf dem Bild ist Kreisbeirätin Ursula Pichlmeyer (r.). Foto: gt

Gebietsversammlung der Landfrauen: Kreisbäuerin Angelika Graf sprach über Hospizarbeit.

Über den Tod wird viel zu wenig gesprochen, erklärte Kreisbäuerin Angelika Graf bei der Gebietsversammlung der Landfrauen am Montagnachmittag beim Forstnerwirt. Sie hat die Ausbildung zur Hospizhelferin absolviert und ist in der Ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit der Malteser in Landshut tätig. Sie begleitet Kinder und Jugendliche mit einer unheilbaren Krankheit nicht nur vor dem Tod, sondern ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Die Landfrauen hörten ihr interessiert zu.

Graf berichtete, dass sie die Ausbildung zur Hospizhelferin zusammen mit 14 Frauen und einem Mann im September 2016 abschloss. Kurz darauf wurden die Hospizhelfer erstmals in Familien geschickt. Bei allen Bemühungen stehe der Mensch im Mittelpunkt erklärte Graf. Kinder und Jugendliche sollten "alters- und entwicklungsgerecht" begleitet werden. "Wir sind da, in guten und in schlechten Zeiten", betonte Graf, deren Stimme beim Vortrag immer wieder stockte. Sie war ergriffen von dem, worüber sie sprach. "Wir lachen mit ihnen. Aber wir bereiten sie auch auf den Tod vor", erläuterte sie.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 19. Januar 2018.

 
 

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