Wiesen, wie sie vor 100 Jahren die Landschaft in der Region geprägt haben, bieten Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Im Rahmen des Projekts "Landshut blüht" sät der Landschaftspflegeverband solche artenreiche Wiesen wieder an. Eine davon wurde im Frühjahr an der Großen Laber bei Niedereulenbach angelegt. An der Großen Laber wachsen nun wieder seltene Pflanzenarten wie die Trollblume. Sie ist in dem Gebiet eigentlich heimisch, ist aber mehr und mehr verschwunden. Zu viel Dünger und häufiges Mähen haben ihr das Leben schwergemacht. "Viele heimische Arten kommen mit einer intensiven Landbewirtschaftung nicht zurecht", erklärt Helmut Naneder vom Landschaftspflegeverband Landshut. In einer ähnlichen Situation befinden sich die Insekten, die wiesenbrütenden Vogelarten wie der Kiebitz oder der Weißstorch, die im Labertal leben. Artenreiche Wiesen bieten diesen Tieren und Pflanzen wieder bessere Lebensbedingungen und sorgen dafür, dass sie sich hier wieder vermehren.

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