Rötz: Premiere am 10. Juli Zeitreise durch die Burggeschichte

Die Margareta von Schwarzenburg schenkt den Rötzer Bürgern den Irlweiher. Burgführer Hans Maier muss es ihnen vorlesen. Foto: Drexler

Wie aus einer Idee etwas Großartiges entstehen kann, zeigen die Spieler der "Märchenzeit auf dem Schwarzwihr" unter der Regie von Steffi Porsch. Sie proben zwar noch, doch schon am Freitag, 10. Juli, ist Premiere. Hinter der Bezeichnung "Burgführung" verbirgt sich eine kurzweilige Zeitreise durch die fast 1 000-jährige Geschichte der Schwarzenburg, die mit anschaulichen Spielszenen gespickt ist.

Burgführer Hans Maier empfängt die Gäste vor dem Batterieturm der Burg und heißt sie willkommen, um sie auf die "Zeitreis'" mitzunehmen. Es begann um 800, als der Frankenkönig Karl, der später "der Große" genannt wurde, die Bayern bedrängte, seine eroberten Gebiete mit Adeligen besetzte, die mit Burgen ihren Besitz markierten. So entstand wohl auch die Schwarzenburg und die Familie der Schwarzenburger stieg in den deutschen Hochadel auf. Sohn Friedrich besuchte die Eliteschule in Bamberg und wurde später Erzbischof von Köln - eine führende Persönlichkeit im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Die Mutter war eine geborene Sponheim. Sie war viermal verheiratet und hatte elf Kinder. Auch sie hinterließ ihre Spuren, die bis in unsere heutige Zeit reichen: Die Apfelsorte "Sponheimer" etwa trägt ihren Namen.

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