Rötz 63-Jähriger stirbt bei Betriebsunfall

Ein tödlicher Unfall hat sich in Rötz ereignet. Foto: nik

In der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag hat sich in einem Rötzer Unternehmen ein tödlicher Betriebsunfall ereignet. Ein 63-jähriger Mitarbeiter wurde in eine Maschine eingeklemmt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Ein Kollege fand den Mann und informierte die Firmenleitung. Bei den Rettungsdiensten ging ein Notruf mit Hinweis auf eine eingeklemmte Person ein.

Offenbar ist der 63-Jährige in das Förderband geraten und in den Lattenstapler gezogen worden, wie Pressesprecher Albert Brück von der Kripo Regensburg auf Anfrage unserer Zeitung erklärte. Weitere Details konnte Brück allerdings nicht sagen, da er den laufenden Ermittlungen nicht vorgreifen wollte.

Nach Auskunft der Kriminalpolizei ereignete sich der Unfall etwa um 2 Uhr. Die Feuerwehren wurden um 2.16 Uhr alarmiert. Bis die Rettungskräfte sowie die Feuerwehren aus Rötz und Döfering unter der Leitung von KBI Norbert Auerbeck, eintrafen, hatten Firmenangehörige den Verunglückten, der aus dem aus dem Gemeindegebiet Rötz stammte, bereits befreit.

Der Mann wurde vom "Helfer vor Ort"-Team des Malteser Hilfsdienstes, Einsatzkräften der Feuerwehr sowie Notarzt reanimiert, allerdings erfolglos. Alarmiert worden waren auch ein Rettungshubschrauber, Mitarbeiter der Notfallseelsorge und Stadtpfarrer Alexander Dyadychenko.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kripo Regensburg übernommen. Aufgrund des unklaren Unfallhergangs beziehungsweise des Todesfalls wurden auch die Berufsgenossenschaft und die Gewerbeaufsicht eingeschaltet.

Die Produktion stand am Dienstag still, da Kripo, Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht den Unfallhergang klären wollten.

 
 

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