Roding Verfahren eingestellt: Haben die Brüder im Keller zugeschlagen?

Wegen Widersprüchen wurde das Verfahren eingestellt. Foto: jok

Weil sie auf einer Geburtstagsparty einen Landsmann krankenhausreif vermöbelt haben sollen, haben sich am Donnerstag zwei kasachische Brüder - 30 und 36 Jahre alt - vor dem Amtsgericht in Cham verantworten müssen.

Sie sollen, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, am 8. Juli vergangenen Jahres ihr Opfer in den Keller eines öffentlich zugänglichen Hauses gelockt und es dort mit Schlägen gegen Nase und Kopf verletzt haben. Doch Richter Andreas Lecker reichten die Beweise nicht, er stellte das Verfahren ein.

Die Beschuldigten äußerten sich eingangs der Verhandlung nicht zu den Vorwürfen. Stattdessen hörten sie und ihre Verteidiger den 39-Jährigen, der noch einmal den Tathergang schilderte. "Wir waren auf einer Geburtstagsfeier, haben dort getrunken und getanzt", erinnerte sich der Geschädigte. "Ich hatte etwa eine Flasche Wodka und ein Glas Bier." Letzteres, glaubte er noch zu wissen, habe ihm einer der Angeklagten auf die Tanzfläche gebracht.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 15. Juni 2018.

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