Sie sind ohne Frage Rodinger Persönlichkeiten, die ihre Spuren in der Stadt hinterlassen und Ansichten so festgehalten haben, wie wir sie heute vielleicht gar nicht mehr kennen. Auch wenn mancher Name nicht mehr so geläufig ist, auch wenn sie teilweise keine gebürtigen Rodinger waren. Die Stadt Roding möchte ihren Künstlern mit der Benennung von Straßen ein ebenso lebendiges Andenken verleihen, wie es die Maler mit den Motiven ihrer Bilder getan haben.

Prädestiniert für die Neubenennung von Straßen ist das Baugebiet Obere Trat, das derzeit im Süden der Stadt entsteht. Drei Straßenzüge werden nach Kurt von Unruh, Ludwig Dieß und Kurt Schröder benannt. Sicher zu den bedeutendsten Menschen, die in Roding gelebt haben, zählt der Maler von Unruh. Geboren 1894 in Hannover, verschlug es ihn zuerst nach Mittenwald, in der Not des Krieges dann auf die Burg Regenpeilstein und ab 1952 lebte er in Roding. Kurt von Unruh fühlte sich schon immer der Kunst zugewandt und zog sie deshalb auch einer militärischen Karriere - er war Sohn eines Generals - vor. Seinem Bruder, dem Dichter Fritz von Unruh, war er dabei stets eng verbunden.

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