Roding Hitzeschaden am Feuerwehr-Fahrzeug

Auch am Blaulicht und dem Seitenspiegel sind deutliche Hitzespuren zu sehen. Foto: Feuerwehr Roding

Der Brand in Neubäu am See vor rund zwei Wochen hat der Rodinger Drehleiter zugesetzt. Kunststoffteile, mit welchen das Fahrgestell verkleidet ist, Spiegel und Blaulicht schmolzen neben anderem wegen der enormen Hitze an. "25.000 bis 30.000 Euro wird das womöglich kosten", schätzt Kommandant Konrad Bauer vorsichtig. Doch Details soll ein Gutachter klären, der sich in den nächsten Tagen angekündigt hat. In ihrer Funktion ist die Drehleiter mit Baujahr 2006 jedenfalls nicht beeinträchtigt, zumindest konnte nichts festgestellt werden.

Für Schäden an einem Feuerwehrfahrzeug wie der Drehleiter kommt, wenn die Stützen noch nicht ausgefahren sind, im Schadensfall die Kfz-Versicherung zum Tragen. Sobald die Stützen ausgefahren sind, setzt eine Maschinenbruchversicherung ein, sofern sie abgeschlossen ist. Die Stadt Roding verfügt nicht über solch eine Versicherung, allerdings über ein Konto für Schadensfälle.

Grundsätzlich, so der für das Feuerschutzwesen zuständige Fachmann Dietmar Strasser, werde die Drehleiter im Werk nach diesem Vorfall auf ihre Sicherheit und Funktionstüchtigkeit durchgecheckt. "Wir wollen auf Nummer sicher gehen". Fehlverhalten vonseiten der Benutzer liege sicher nicht vor. Denn das Brandobjekt in Neubäu sei extrem beengt gelegen, Fahrzeuge mussten sogar auf den Gleisen der Bahn rangieren, um die Brandbekämpfung zu gewährleisten. "Die Feuerwehrleute haben alles richtig gemacht", so Strasser.

Mehr dazu erfahren Sie am Mittwoch, 26. Oktober, in der Chamer Zeitung.

 

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