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Ist Religionsunterricht an Schulen ein Auslaufmodell? Obwohl es eine leichte Tendenz gibt, sehen die Rektoren und Geistlichen in Roding mittelfristig keine Veränderung. Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Ist der Religionsunterricht an Schulen ein Auslaufmodell? In Ballungszentren durchaus. In ländlichen Gegenden ist zumindest in absehbarer Zeit noch kein größerer Wandel zu erwarten, selbst wenn eine Tendenz hin zu weniger Schülern im Religionsunterricht zu beobachten ist. Das stellen die beiden Rodinger Schulleiter Günter Kaniber an der Grund- und Mittelschule sowie Alexander Peintinger an der Realschule gleichermaßen fest.

Nach Angaben des bayerischen Kultusministeriums besuchten im Schuljahr 2018/19 noch 75 Prozent der 1,25 Millionen Schüler den katholischen oder evangelischen Religionsunterricht. Im Vergleich zum Schuljahr 2008/09 sind das allerdings satte elf Prozentpunkte weniger. Damals lag der Anteil noch bei 86 Prozent. "Spürbar hat sich noch nichts verändert", überblickt Peintinger diesen Zeitraum an seiner Schule, der Konrad-Adenauer-Realschule. Zwar sei die Zahl an konfessionslosen Kindern - unter anderem aufgrund der Migration nach Deutschland - gestiegen, "jedoch nicht signifikant". Die Tendenz des Kultusministeriums könne er in abgeschwächter Form erkennen. Womöglich sei sie in Ballungsräumen ausgeprägter als auf dem Land, vermutet der Direktor. Außerdem seien viele Kinder von zu Hause noch katholisch geprägt.

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