"Danke, dass ihr dieses Experiment mit uns mitmacht!" Martin Strasser, der Sänger der "The Cure"-Coverband "Four Imaginary Boys", verbeugte sich vor seinem Publikum und das antwortete mit begeistertem Jubel.

Lange hatte man darauf verzichten müssen - auf ein Konzert in geschlossenen Räumen. Am Freitag war Premiere im Rocket Club. Es war ein Abend, der als Blaupause für ähnliche Veranstaltungen in den kommenden Monaten dienen könnte - solange die Coronakrise nicht überwunden ist. Es war für beide Seiten - Band wie Fans - sicherlich gewöhnungsbedürftig. Lediglich 40 Personen waren - handverlesen - zugelassen. Um trotzdem möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit zu geben, die "Four Imaginary Boys" live zu erleben, spielte die Band von 20 Uhr an drei jeweils circa 45-minütige Gigs. Dann wechselte das Publikum. Der Nachteil: Somit bekam jeder Besucher natürlich nur einen Teil des üblichen Programms mit, auf manch Lieblingsstück musste somit verzichtet werden.