Erstmals seit Oktober 2020 RKI: Inzidenz auch in Bayern unter 50

Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz ist so niedrig wie vor langer Zeit (Symbolbild). Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Bei den Corona-Zahlen ist auch in Bayern die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Oktober vergangenen Jahres wieder unter den politisch relevanten Wert von 50 gefallen.

Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl binnen sieben Tagen gemeldeter Neuinfektionen je 100 000 Einwohner am Mittwoch landesweit bei 45,9 (Vortag: 56,6).

Auch bundesweit unterschritt die Kennzahl erstmals seit Oktober vergangenen Jahres wieder die Marke von 50. Sie beträgt nun im Deutschland-Schnitt bei 46,8 (Vortag: 58,4).

Deutschlandweiter Hotspot ist weiterhin die Stadt Memmingen in Schwaben mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 161,0. Über dem Wert von 100 liegt in Bayern derzeit sonst lediglich noch der ebenfalls schwäbische Landkreis Günzburg.

Zu beachten ist bei den Zahlen: An Feiertagen wie zuletzt Pfingstmontag suchen weniger Menschen einen Arzt auf, wodurch auch weniger Proben genommen werden und es weniger Laboruntersuchungen gibt. Daher werden weniger Neuinfektionen gemeldet. Die Zahlen beruhen auf Daten des RKI vom Mittwochmorgen, nachträgliche Änderungen sind möglich.

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