Rivertone Straubing Fulminanter Auftakt mit der Jazzrausch Bigband

Schon nach wenigen Minuten bringt die Jazzrausch Bigband das Publikum zum Tanzen. Foto: Ulli Scharrer

Grandioser Auftakt: Die Big Band des Straubinger Anton-Bruckner-Gymnasiums und die Jazzrausch Bigband begeistern die Zuschauer des Rivertone-Festivals am Donnerstagabend.

"Es ist eine große Aufgabe und natürlich eine noch größere Ehre", sagt Gereon Englberger. Der 16-Jährige spielt Posaune und ist Mitglied der Big Band des Straubinger Anton-Bruckner-Gymnasiums, die am Donnerstagabend das Rivertone-Festival im Tiergarten eröffnet.

Auch in diesem Jahr war es für Festivalleiterin Karin Vuskovic eine Herzensangelegenheit, regionale Künstler auftreten zu lassen und ihnen die Chance zu geben, gemeinsam mit international bekannten Musikern zu jammen. Sie begrüßt die Besucher zum fünften Rivertone-Festival und freut sich, "superjunge Bands" auf der Bühne begrüßen zu dürfen.

Möpl Jungmayer, seit 2019 Leiter der Big Band des Anton-Bruckner-Gymnasiums, sagt am Ende des Auftritts: "Wir sind das nächste Mal wieder dabei."

Wie jedes Jahr bei Rivertone fliegen die Störche über das Gelände, Palmen und Blumen der Stadtgärtnerei sorgen für eine entspannte Urlaubs-Atmosphäre. Auf der Speisekarte stehen in diesem Jahr "Black Hawk Burger" mit einem schwarzen Brötchen oder "Drill Sergeant Veggie Wraps" mit Gemüsebratling und viele verschiedene Getränke.

Vorurteile ablegen und Emotionen erleben

Nach der Big Band des ABG tritt am Donnerstagabend die Jazzrausch Bigband auf - eine der innovativsten und erfolgreichsten Big Bands. Frontmann Roman Sladek schlendert vor seinem Auftritt über das Festival-Gelände: "Ich bin viel unterwegs, aber ich war schon länger nicht mehr an einem so schönen Ort." Sladek stammt aus Niederalteich, als Kind, erzählt er, war er oft im Straubinger Zoo.

Er wünscht sich, dass das Publikum nach dem Auftritt seiner Band ein durch und durch gutes Gefühl hat. Wer mit Jazz vor diesem Abend vielleicht gar nicht so viel anfangen konnte, der soll danach positiv verblüfft nach Hause gehen. Alle Vorurteile ablegen, am eigenen Körper die Emotionen, die Musik erzeugt, erleben.

Die Reaktionen der Festival-Besucher - die ersten tanzen bereits nach wenigen Minuten - zeigen: Das ist der Band gelungen.

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