Rinchnach Pläne für das rote Schulhaus

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v. l.) mit dem Kulturbeauftragten des Landkreises Regen, Roland Pongratz, sowie den neuen Eigentümern des Roten Schulhauses Johannes Haslinger und Dr. Sandra Schütz, die Tochter Charlotte auf dem Arm hat. Foto: Lang/Bezirk Niederbayern

Ein junges Ehepaar, das in die Heimat zurückkehrt, ist für Kommunalpolitiker schon Grund zur Freude. Wenn diese aber auch noch ein denkmalgeschütztes Haus kaufen, darin sowohl wohnen als auch ein öffentliches Museum einrichten wollen, ist es ein "großer Glücksfall für die gesamte Region". So bezeichnete Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich kürzlich die Pläne von Johannes Haslinger und seiner Frau Dr. Sandra Schütz, als er sie zusammen mit dem Kulturbeauftragten des Landkreises Regen, Roland Pongratz, im Roten Schulhaus in Rinchnach besuchte.

Seit dem letzten Werkunterricht in dem ehemaligen Schulhaus im Jahr 2012 stand das Gebäude leer, die Gemeinde hatte es mehrfach zum Verkauf angeboten. "Wir haben die Ausschreibung gesehen und uns gedacht: ‚Krass, das ist es!'", erzählt Sandra Schütz begeistert von dem unverputzten Ziegelbau aus dem Jahr 1888, "der glücklicherweise nie zwischensaniert wurde". Vor zehn Jahren hat es die Sprachheilpädagogin, die aus Oberried stammt, und den Musiker und Fotografen Johannes Haslinger, ein gebürtiger Frauenauer, beruflich nach München verschlagen. Vor zwei Jahren dann die Entscheidung, das markante Gebäude im Ortskern von Rinchnach - zwischen dem Kloster und dem sanierten Weißen Schulhaus gelegen - zu kaufen und darin im Erdgeschoss ein Museum einzurichten. "Wir finden, so ein historisches Haus sollte wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden." Diese ist schon jetzt sehr interessiert an den Plänen. "Wir werden oft angesprochen, bekommen eine große Resonanz vor Ort und viel Unterstützung. So etwas passiert einem in der Großstadt nicht", ist Johannes Haslinger überzeugt. Er erklärte den Gästen das Konzept des Museums, in dem in drei Galerieräumen Wechselausstellungen stattfinden sollen. Dank des neu gegründeten Vereins "Rotes Schulhaus Rinchnach", in dem sich viele Bekannte aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen einbringen, gelang ein schlüssiges Museumskonzept, das auch von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen abgesegnet wurde und eine Leader-Förderung ermöglichte.

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