Der Ärger beginnt, als er innerhalb einer Studentenwohnanlage in eine etwas größere Wohnung zieht: Der Regensburger Student Stefan Tischler (Name geändert) muss das Wohngeld neu beantragen - und fühlt sich in der Folge regelrecht ausspioniert.

Der 28-Jährige, der aus dem Landkreis Tirschenreuth stammt, studiert seit 2016 an der OTH Regensburg. Einmal hat er den Studiengang gewechselt, weshalb er mittlerweile kein Bafög mehr beziehen kann. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er durch einen Nebenjob und durch eine kleine finanzielle Unterstützung seiner Eltern. Darüber hinaus bezog er bis März dieses Jahres rund 120 Euro Wohngeld pro Monat vom Landratsamt Regensburg.