Rezept Salat-Tacos mit Schinken-Gemüsefüllung und Joghurtsauce

Bei der Füllung dieser Salat-Tacos kannst du kreativ werden.
Bei der Füllung dieser Salat-Tacos kannst du kreativ werden. Foto: Kati Auerswald

Bei diesem Rezept tauscht Freischreiben-Autorin Kati Auerswald das, was für viele einen „echten“ Taco ausmacht gegen ein Salatblatt. Darin: eine Schinken-Gemüsefüllung und Joghurtsauce.

Für zwei Portionen brauchst du:

Ein bis zwei Romana-Salatherzen, eine halbe rote Paprika, eine viertel bis halbe Salatgurke, eine halbe kleine (gelbe oder grüne) Zucchini, 150 Gramm geräucherten Schinken, einen Esslöffel Zitronensaft, Salz, Pfeffer, 200 Gramm Joghurt.

So geht’s:

1. Zupfe die Salatblätter ab, wasche sie bei Bedarf mit kaltem Wasser ab, dann trocknen und beiseitelegen. Achte darauf, dass die Salatblätter knackig sind. Sie sind die Grundlage. Wenn sie schon älter, sprich labbrig, sind, werden sie nicht mehr stabil genug sein. Sie müssen schließlich die Füllung zusammenhalten können.

2. Das Gemüse waschen, trocknen und in feine Würfelstücke schneiden. Diese in eine kleine Schüssel geben, Zitronensaft und eine kräftige Prise Salz und Pfeffer dazugeben und gut vermischen.

3. Den Räucherschinken in feine Würfel schneiden und zum Gemüse geben.

4. In eine separaten Schüssel Joghurt geben und mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft abschmecken.

5. Die Salatblätter auf eine große Servierplatte setzen, mittig mit dem Gemüse befüllen und zum Schluss einen Klecks Joghurtsauce darüber geben.

Kreative Abwandlungen:

Soßen: Anstelle der Joghurtsauce passt auch gut eine Tomatensoße, Hummus oder Guacamole. Mit etwas Tahini (Sesammus) oder anderen Nussmussorten wie Cashew-, Mandel-, Erdnuss- oder Sonnenblumenkernmus können diese Soßen noch mal aufgepeppt und geschmacklich abgerundet werden.

Tipp für die Zubereitung der Nusssoßen: die gewünschte Nussmussorte (oft reicht ein Teelöffel für ein kleines Schälchen) am besten in einem kleinen Schälchen in der Mikrowelle erwärmen, sodass es flüssiger wird, und zügig in den Joghurt einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.

Mit Salz, Pfeffer, einem halben bis einen Teelöffel Essig und einer Prise Zimt und Stevia abschmecken.

Hackfleischfüllung à la Mexicana: Die klassische Füllung mit Hackfleisch schmeckt auch in den Salat-Tacos. Einziger Tipp: Die Füllung kurz abkühlen lassen, bevor du sie in die Salatblätter füllst.

Besondere Zutaten, mit denen du die Tacos aufpeppen kannst: Avocados, frischer Blattspinat, geriebene Karotten- oder Zucchiniraspel, Ziegenkäse, Feta, Skyrella oder fettarmer Mozzarella, Oliven, getrocknete Tomaten, Thunfisch, Shrimps, Hühnchen- oder Rindergeschnetzeltes, geschnittener Rotkohl oder Lauch, Mangowürfel, Granatapfelkerne, getrocknete Aprikosen- oder Feigenstücke.

Gewürze zum Abschmecken und Verfeinern: Kurkuma, Chilipulver, Kümmel (ganz oder gemahlen), gemahlener Koriander, Anispulver, rotes oder gelbes Currygewürz, gemahlenes Ingwer- oder Knoblauchpulver, Cayennepfeffer.

Frische Kräuter: Diese passen zu Wraps gleichermaßen wie zu Tacos und am liebsten fein gehackt und frisch drübergestreut. Sehr lecker und empfehlenswert sind frische Petersilie, Rucola, Basilikum, Koriander, Garten- oder Brunnenkresse, Schnittlauch oder frische Sprossen.

Alternative „Tacos“: Wenn die Größe passt, kannst du auch Eisbergsalat oder Kohlblätter wie Rot- oder Spitzkohl verwenden. Bei Bedarf die Blätter durch Zupfen in der Größe anpassen.

Vegane Option: Den Schinken weglassen und den Joghurt entweder durch eine alternative Soße (wie Hummus) oder einfach durch einen veganen Joghurt deiner Wahl ersetzen.

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