Revisionsverfahren gegen Brandstifter Drei Monate Rabatt

Das Werk eines Feuerteufels: Diese Scheune brannte nieder, nachdem der Angeklagte eine Zigarette ins Heu geworfen hatte. Foto: Johannes Bäumel

Am 1. Oktober vorigen Jahres wurde vom Deggendorfer Landgericht ein 24-jähriger Verfahrenstechniker aus dem Landkreis Regen zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Ihm war Brandstiftung in zwei Fällen sowie versuchte schwere Brandstiftung mit Sachbeschädigung vorgeworfen und nachgewiesen worden. Der junge Mann, damals auch in der Freiwilligen Feuerwehr seines Wohnortes tätig, ging gegen dieses Urteil in Revision, weil sich eine Schöffin als befangen bezeichnete. Dem Revisionsantrag gab der Bundesgerichtshof statt, das Urteil wurde am 21. Oktober 2019 aufgehoben. Der Fall wurde nach Deggendorf an eine andere Kammer zur Neuverhandlung zurückverwiesen.

Diese wurde am Mittwoch von Landgerichtspräsident Dr. Anton Nachreiner selbst geführt. An seiner Seite waren Landrichter Christian Kalleder und zwei Schöffen. Die Anklage wurde von Oberstaatsanwalt Oliver Baumgartner vertreten, die Verteidigung von Rechtsanwältin Regina Kummer.

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