Während die Schüler noch ein paar Tage Verschnaufpause haben, bevor es nach den großen Ferien wieder losgeht, sitzt Waltraud Eder bereits im Büro des Direktorats der Conrad-Graf-Preysing Realschule. Als Schulleiterin sind die Ferien ohnehin kürzer und als "die Neue" gibt es natürlich noch Extraaufgaben. Waltraud Eder freut sich sichtlich auf die neuen Herausforderungen, die nun auf sie warten. Sie will neue Impulse setzen und auch nach 26 Jahren ist Lehrerin ihr Traumberuf geblieben. Denn für die 49-Jährige ist es ein Privileg, ein wichtiger Wegbegleiter junger Menschen zu sein.

Ist der Abschied von der Realschule Arnstorf (RSA) schwergefallen, wenn ja beziehungsweise nein, warum?

Waltraud Eder: Ich war neun Jahre an der RSA, zunächst als weitere, dann als ständige Stellvertreterin des Schulleiters. Das ist eine lange Zeit. Natürlich geht man mit einem lachenden und weinenden Auge, wie man so schön sagt. Ich durfte dort viel lernen, habe verschiedene Führungsstile kennengelernt und hatte Kolleginnen und Kollegen um mich, die konstruktiv und loyal Inhalte und Entwicklungen mit vorangetrieben haben. Das waren wunderbare und auch wichtige Erfahrungen, die mich geprägt haben und die ich nicht missen möchte.

Welche Erfahrungen haben Sie dabei besonders geprägt?