Repräsentative Demokratie Grüne fordern erneut Wahlrecht ab 16 Jahren in Bayern

Ein Briefumschlag mit der Aufschrift "Wahlbenachrichtigung". Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/Symbolbild

Zum wiederholten Male machen sich Bayerns Grüne im Landtag für eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre stark. Der Antrag, der am Donnerstag im Plenum abschließend beraten werden soll, hat aber keine Aussicht auf Erfolg. CSU, Freie Wähler und die AfD lehnen das Ansinnen ab. Bereits im Juni 2018 und im April 2019 hatten die Grünen erfolglos ein niedrigeres Wahlalter gefordert.

"Gute Politik ist keine Frage des Alters" - das gelte auch für die Altersgrenze für das Ministerpräsidenten- oder Ministerpräsidentinnenamt, teilte der Grünen-Abgeordnete Johannes Becher am Mittwoch mit. Die starre Altersgrenze von 40 Jahren sei völlig aus der Zeit gefallen - andere Länder hätten erfolgreiche Regierungschefs, die zum Zeitpunkt ihrer Wahl deutlich jünger gewesen seien, so etwa Finnland oder Neuseeland.

"Auch das Wahlalter muss upgedatet werden", betonte seine Kollegin Eva Lettenbauer. Künftig sollten bei Landtags- und Kommunalwahlen Jugendliche schon ab 16 Jahren ihr Kreuz machen dürfen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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