An pathetischen Worten herrscht kein Mangel. "Die Rente muss für alle Generationen gerecht und zuverlässig sein", heißt es auf Seite 91 des Koalitionsvertrages von CDU, CSU und SPD. Und weiter: "Vertrauen in die langfristige Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung ist ein hohes Gut in unserem Sozialstaat." An Einsicht mangelt es also nicht. Doch in ihren Taten machen die Koalitionäre alles, um die Generationen gegeneinander auszuspielen und das Vertrauen in die langfristige Stabilität der Rentenversicherung zu erschüttern.

Das von Union und SPD beschlossene Rentenpaket ist Ausdruck einer äußerst kurzfristigen und alles andere als nachhaltigen sowie generationengerechten Politik. Lediglich die deutlichen Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sind davon ausgenommen, sie sorgen dafür, dass Menschen, die über Jahrzehnte hart gearbeitet und wegen eines Unfalls oder wegen Krankheit vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden müssen, angemessene Altersbezüge erhalten. Aber bereits bei der Entlastung der Geringverdiener sind Mitnahmeeffekte nicht auszuschließen. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. November 2018.