Rekord wird pulverisiert Knapp 5.000 Briefwahlanträge in Dingolfing

Einen regelrechten Ansturm auf die Briefwahl musste das Ordnungsamt in den vergangenen vier Wochen überstehen. Foto: Ordnungsamt Dingolfing/Forster

Ampel- oder Jamaika? Schwarz-Grün oder eine erneute Wiederauflage der Großen Koalition? Wenige Tage vor der Bundestagswahl steigt die Spannung im Rennen um die Nachfolge von Angela Merkel. Auch in der Kreisstadt ist von der traditionellen Wahlmüdigkeit nicht viel zu spüren.

Der Anteil der Briefwähler steigt von Wahl zu Wahl in der Kreisstadt stetig. Damit liegt man im deutschlandweiten Trend, denn nicht nur seit Corona wird die Wahl in den eigenen vier Wänden immer beliebter.

Doch einen solchen Ansturm auf die Briefwahl haben Ordnungsamtsleiterin Judith Forster und ihr Team im Einwohnermeldeamt wohl nicht erwartet. Bis zum Montag wurden bereits 4.966 Briefwahlanträge von den Bürgern der Stadt gestellt. Im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren macht dies ein Plus von knapp 80 Prozent, denn damals nutzten lediglich 2.800 Bürger die Möglichkeit der Briefwahl. Durch die hohe Beteiligung an der Briefwahl ist die Wahlbeteiligung in der Kreisstadt bereits jetzt bei knapp 40 Prozent. Dies freut auch den Ersten Bürgermeister Armin Grassinger: "Generell ist es schön zu sehen, dass die vermutete Wahlmüdigkeit in unserer Stadt bei dieser spannenden Wahl nicht vorherrscht."

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