Reit- und Fahrverein Seit 50 Jahren eine Heimat für Pferde

Fuchsjagd an der Vils in der Vilsbiburger Straße im Jahr 1987. Foto: Reit- und Fahrverein

Im vergangenen Jahr feierte der Reit- und Fahrverein St. Georg Geisenhausen sein 50. Gründungsfest. Seit 1968 bietet der Verein Pferdesportlern aller Disziplinen ein Zuhause. Bereits 1934 wurde in Geisenhausen ein Georgiverein gegründet, der Umritte veranstaltete. Der Georgiumritt zählte damals zu den größten kulturellen Veranstaltungen im Markt.

Dem Georgiverein wurde bei der Gründungsversammlung des Reit- und Fahrvereins St. Georg am 11. Januar 1968 bei der Namensgebung des neuen Vereins gedacht, indem er namentlich integriert wurde. Bereits im darauffolgenden Jahr wurde die neue Reithalle eingeweiht, die den Pferdesport auch in den Wintermonaten ermöglichte. Der neue Standort an der Irlacher Straße war nicht mehr schlechtwetter- und hochwassergefährdet, wie der Volksfestplatz. Es war damals die größte Reithalle Niederbayerns, die aus einer ehemaligen Fabrikhalle der Firma Hans Glas entstand. Noch im selben Jahr zogen die Pferde in das ehemalige Flieseranwesen an der Vilsbiburger Straße und gingen von dort über St. Theobald hinunter zur Reithalle. Der Veranstaltungskalender wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher. Die Höhepunkte waren der Reiterball, der zu den schönsten Faschingsbällen der Umgebung zählte, das Hallenreit- und Springturnier sowie die Fuchsjagd im Herbst. Bei entsprechender Witterung gab es auf der Volksfestwiese Skijöring und Schlittenrennen.

Die Reiter aus Geisenhausen waren über die Landkreisgrenzen bekannt für ihre guten Leistungen. Auch die Vierkampf-Mannschaft des Vereins war sehr erfolgreich. Sie gewann drei mal hintereinander den Wanderpokal des Pferdesportverbandes Niederbayern / Oberpfalz. Einzelne Mitglieder wurden wegen ihren guten Leistungen zur Bayerischen und Deutschen Meisterschaft geladen.

Seit 1999 leitet Manfred Haering als Vorsitzender den Verein mit aktuell 310 Mitgliedern. Das kulturelle Angebot und die Hilfsbereitschaft zur Mitarbeit ist - wie in vielen Vereinen - stark zurückgegangen. Es beschränkt sich momentan auf den Reiterflohmarkt, ein Kinderferienprogramm, Kegeln und ein Grillfest. Das sportliche Angebot hat sich im Laufe der Jahre verändert. Es werden drei Turniere, das Dressurturnier im Frühjahr, das Springturnier im Sommer und das Breitensportturnier mit Westernreiten im Herbst, abgehalten. Hinzu kommt der Orientierungsritt im September. Auch die Ausbildung von Pferd und Reitern kommt nicht zu kurz. Im Herbst können sie bei verschiedenen Reitabzeichen ihr Können beweisen.

 

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