Reisen, Schule, Festival Freischreiben-Autorinnen freuen sich aufs neue Jahr 2022

Ob eine geplante Thermen-Reise, hoffentlich wieder Festivals oder der Start ins Berufsleben – die Freischreiben-Autorinnen sind sich sicher: 2022 wird gut! Foto: Pixabay

Acht Freischreiben-Autorinnen erzählen, worauf sie sich im neuen Jahr 2022 freuen.

Miriam Reichart: Viele Reisen

2021 war für niemanden ein leichtes Jahr, das steht fest. Aber das ist wohl das Einzige, was schon feststeht. Denn auch für 2022 lässt sich noch nichts sicher planen. Trotzdem freue ich mich auf das neue Jahr, denn wenn alles gut läuft und die Corona-Maßnahmen es erlauben, stehen einige Reisen für mich auf dem Programm: Im Februar sind die Orchesterprobentage meiner Schule angesetzt und auch der Frankreich-Austausch im Frühjahr wird schon fleißig geplant.

Zudem arbeiten wir in unserer Klasse an einem Wettbewerbsbeitrag. Die Sieger dieses Wettbewerbs dürfen für fünf Tage nach Berlin fahren! Wer weiß, vielleicht haben wir ja Glück?

Und worauf ich mich am allermeisten freue, ist, dass ich vielleicht, ganz vielleicht, zu meinen Großeltern fahren darf. Denn dort ist die Welt immer in Ordnung und alles ist gut. Aber das steht leider noch auf sehr wackeligen Beinen.

Wenn all das klappen würde, wäre es fast schon ein bisschen viel, aber allein das Planen macht schon Spaß und Vorfreude. Und vor allem ist es ein Antrieb, weiterzumachen und zu hoffen, dass wenigstens ein bisschen was geht. Ich meine, es kann ja nur besser werden, oder?

Allen, die diese Texte lesen, wünsche ich viel Mut, Zuversicht und Vorfreude, für das, was kommt!

Carolin Wittmann: Kurzfilm und Therme

In den vergangenen beiden Jahren habe ich gelernt, etwas wertzuschätzen, dessen Luxus ich immer als selbstverständlich missverstand: Familie. Das Wissen, dass meine Familie für mich da ist und man gemeinsam auch durch die härtesten Zeiten kommt, bringt mir Mut und Zuversicht für das kommende Jahr.

Ich weiß, auch wenn die Klausurenphase nächsten Februar mir wieder jeden Nerv rauben wird, Papas Lernpausen-Kaffee und die Kekse meiner Mama und meines Bruders können vieles wettmachen. Auch mein Freund stützt mir den Rücken und füllt meine kreativen Tiefs in Abgabephasen mit reichlich Sushi und Filmabende wieder auf. Egal, an welche Challenge ich mich nächstes Jahr herantraue, wenn ich ihn brauche, habe ich Rückenwind. Ich habe gelernt: Wenn man seinen Blick hinter die Kulissen von Dingen wirft, die man als selbstverständlich abstempelt, wird man viel gewinnen.

Das kommende Jahr wird toll, da ich mutig auf den Dreh meines nächsten Kurzfilms im März gespannt bin. Außerdem blicke ich freudig dem Ausflug mit meiner Mama nach Salzburg entgegen, weil wir nicht nur die Stadt, sondern auch sämtliche Thermen auf dem Weg dorthin erkunden möchten. So wird 2022 ein gutes Jahr, da es nicht so schlimm werden kann, dass es ausweglos wird – zu meiner Familie kann ich immer.

Anne Oy: Wie ich will

Mein Jahr 2021 war ein tolles Jahr. Toll ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber ich habe 2021 gelernt, dass es auch in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein. Das bedeutet, dass ich auch nicht immer das perfekte Synonym für meine Wortwahl finden muss.

Ich habe 2021 festgestellt, dass das Allerwichtigste die Freunde im Leben sind. Meine Freundinnen sind großartig und ich bin so dankbar, ihre Unterstützung zu bekommen und sie meine.

Ich freue mich, 2022 jeden Tag meine Welt so zu gestalten, wie sie mir gefällt. Das Jahr zu erleben, nicht alleine, sondern mit meinen Herzensmenschen an meiner Seite.

Lena Ebnet: Paris-Reise

Wenn ich an nächstes Jahr denke, hoffe ich, dass neben der Schule nach Lehrplan auch wieder Schule mit schönen Erlebnissen und Momenten möglich ist. Ich will gerne meinen angefangenen Tanzkurs weitermachen, mit einem schönen Abschlussball am Ende – ein Kleid hätte ich mir schon ausgesucht.

Im Frühling will ich mit dem Schüleraustausch nach Frankreich fahren, um neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Vor allem auf Paris freue ich mich sehr. Aber auch kleine Dinge wünsche ich mir wieder, wie zum Beispiel ein Gespräch ohne Maske oder ein Morgen ohne Schnelltest.

Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass wir wieder ein Stück Alltag zurückbekommen, auch wenn es nur mit kleinen Schritten möglich ist. Denn die Schule soll uns nicht nur durch Unterricht, sondern auch durch verschiedene soziale Aktivitäten auf das Leben vorbereiten.

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