"Indiskutabel"

Chaos an Flughäfen: Union fordert schnelle Lösungen


Und dabei wollen sie nur in den Urlaub: Das Reisechaos an den Flughäfen kostet viel Geld und Nerben.

Und dabei wollen sie nur in den Urlaub: Das Reisechaos an den Flughäfen kostet viel Geld und Nerben.

Von dpa

Peinlich und imageschädigend - so bezeichnet der Unions-Fraktionsvize Ulrich Lange die aktuelle Lage an deutschen Flughäfen. Wie kann das Chaos für die Urlauber beendet werden?

Angesichts von Engpässen an Flughäfen hat die Union die Bundesregierung zu schnellen Lösungen aufgefordert. Unions-Fraktionsvize Ulrich Lange (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Die aktuelle Lage an unseren Flughäfen ist indiskutabel. Sie ist peinlich und sie schadet dem Ansehen Deutschlands in der Welt. Ich verstehe die Tausenden Passagiere, deren Zeit, Geld und Nerven vernichtet werden, obwohl sie einfach nur in ihren entspannten Urlaub fliegen wollen."

Im Bundestag soll am Donnerstag über einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion beraten werden, um das Chaos an den Flughäfen zu beseitigen. Darin soll die Bundesregierung unter anderem aufgefordert werden, umgehend einen "Flugreise-Gipfel" unter Beteiligung der zuständigen Bundesminister einzuberufen.

Lange kritisierte, die Verantwortlichen würden sich gegenseitig den "schwarzen Peter zuschieben". Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) ziehe sich einmal mehr aus der Affäre. Es brauche nun konkrete Ansätze, um die Probleme zügig an der Wurzel anzugehen. Notwendig seien schnelle und wirksame Lösungen - damit jeder, der möchte schnell an den Strand komme, statt in den Wartehallen deutscher Flughäfen zu versauern.

Wegen großer Ärgernisse mit Wartezeiten für Reisende an deutschen Flughäfen sollen möglichst noch im Sommer ausländische Hilfskräfte zur Verstärkung kommen können. Dazu hatte die Bundesregierung rasche Regelungen zugesagt, damit Betreiber vorübergehend leichter Personal - vor allem aus der Türkei - anheuern können. Dazu gehören konkrete Vorgaben, um Sozial- oder Lohndumping zu unterbinden

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.